Eröffnung der Psychosomatischen Institutsambulanz (PSIA)
Erweiterung der psychosomatischen Versorgung – modernes ambulantes Behandlungsangebot unter Leitung von Chefärztin Dr. Kathrin Zittlau

Bad Hersfeld, Juni 2026 – Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Standort Klinik am Hainberg erweitert ihr medizinisches Angebot: Zum 01. Juli 2026 nimmt die neue Psychosomatische Institutsambulanz (PSIA) offiziell ihren Betrieb auf. Unter der Leitung von Chefärztin Dr. Kathrin Zittlau entsteht damit ein innovatives Versorgungsangebot für Patientinnen und Patienten mit komplexen psychosomatischen Erkrankungen.
Mit der PSIA wird eine wichtige Versorgungslücke zwischen klassischer ambulanter Behandlung und stationärem Aufenthalt geschlossen. Ziel ist es, insbesondere Menschen mit intensiverem Behandlungsbedarf eine strukturierte, multiprofessionelle Therapie zu ermöglichen – ohne dass eine vollstationäre Aufnahme erforderlich ist.
Ganzheitliches Behandlungskonzept für komplexe Erkrankungen
Die Psychosomatische Institutsambulanz richtet sich an Patientinnen und Patienten, bei denen psychische und körperliche Erkrankungen eng miteinander verknüpft sind. Dazu zählen unter anderem Depressionen, Angststörungen, Trauma-Folgestörungen, Krankheits-Verarbeitungsstörungen sowie chronische Schmerz- und somatoforme Beschwerden.
Das Behandlungskonzept basiert auf einem multimodalen Ansatz. Die Ärztliche und Psychotherapeutische Betreuung umfasst ein Gruppentherapeutisches Angebot von Gesprächs- und Kreativtherapeutischen Gruppen, ergänzt von Einzeltherapien.
Damit bietet die PSIA eine intensivere Betreuung als die Regelversorgung und ermöglicht zugleich eine alltagsbegleitende Behandlung mit Förderung und Einübung von gesundheitsförderlichen Verhaltensmustern.
Ein besonderer Fokus liegt auf der individuellen Therapieplanung mit Begleitung durch ein multiprofessionelles Team unter fachärztlicher Leitung.
Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen körperlichen und seelischen Faktoren ganzheitlich zu behandeln und nachhaltige Verbesserungen der Lebensqualität zu erreichen.
Brücke zwischen ambulanter und stationärer Versorgung
Die PSIA übernimmt eine zentrale Funktion im Versorgungssystem: Sie dient als Schnittstelle zwischen ambulanter Behandlung und stationären bzw. teilstationären Angeboten.
Patientinnen und Patienten profitieren insbesondere in Übergangsphasen – etwa nach einem stationären Aufenthalt oder bei unzureichender Wirksamkeit einer rein ambulanten Therapie. Gleichzeitig hilft das Angebot, stationäre Behandlungen zu vermeiden oder zu verkürzen und Rückfälle zu reduzieren.
Durch die enge Verzahnung mit anderen Fachdisziplinen und Versorgungsstrukturen wird zudem eine kontinuierliche und bedarfsgerechte Betreuung sichergestellt.
Stärkung der regionalen Versorgung
Mit der Einrichtung der PSIA am Standort Klinik am Hainberg wird die psychosomatische Versorgung in der Region weiter ausgebaut und nachhaltig gestärkt.
Das Angebot richtet sich auch an Patientinnen und Patienten, die aufgrund ihrer Lebenssituation auf eine ambulante, aber zugleich intensive Therapie angewiesen sind.
„Mit der neuen Psychosomatischen Institutsambulanz schaffen wir ein modernes und dringend benötigtes Versorgungsangebot für unsere Region. Wir schließen eine wichtige Lücke zwischen ambulanter und stationärer Behandlung und bieten unseren Patientinnen und Patienten eine individuell abgestimmte, ganzheitliche Therapie auf hohem medizinischem Niveau. Wichtig ist dabei auch, dass der Standort mit dem durch die PSIA ergänzten Versorgungsangebot weiter an Attraktivität für Fachkräfte gewinnt“, erklärt Geschäftsführer Sebastian Mock.
Auch Chefärztin Dr. Kathrin Zittlau betont die Bedeutung des neuen Angebots: „Die psychosomatische Institutsambulanz ermöglicht es uns, Patientinnen und Patienten mit komplexen Krankheitsbildern deutlich intensiver und gleichzeitig alltagsnah zu begleiten. Unser Ziel ist es, die Selbstwirksamkeit der Betroffenen zu stärken, Krankheitsverläufe zu stabilisieren und langfristige Perspektiven für Gesundheit und Lebensqualität zu schaffen.“
Die Ärztliche Direktorin der Klinik am Hainberg, Andrea Budde, hebt insbesondere die strategische Weiterentwicklung des Gesamtangebots hervor: „Mit der Kombination aus psychosomatischer Rehabilitation, Akutpsychosomatik und der neuen Institutsambulanz entwickeln wir ein eng verzahntes, integriertes Versorgungskonzept. Dieses ermöglicht es uns, Patientinnen und Patienten über alle Behandlungsphasen hinweg individuell zu begleiten – von der akuten Krise über die Stabilisierung bis hin zur nachhaltigen Reintegration in den Alltag. Damit schaffen wir zukunftsfähige Strukturen für eine moderne psychosomatische Medizin.“
Innovative Perspektiven für die Zukunft
Mit der PSIA setzt die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ein klares Zeichen für eine moderne, integrierte Patientenversorgung. Das neue Angebot ergänzt bestehende stationäre und teilstationäre Strukturen und trägt dazu bei, den steigenden Bedarf an psychosomatischer Behandlung zeitgemäß zu decken. Die offizielle Eröffnung markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der strategischen Weiterentwicklung des Standorts Klinik am Hainberg als modernes Kompetenzzentrum für psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Kontakt
Psychosomatische Institutsambulanz (PSIA)
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Ludwig-Braun-Straße 32
36251 Bad Hersfeld
E-Mail: psia@klinikum-hef.de

